DJK 1 zittert sich zum Sieg

Es war sicher eines der schwächsten Spiele unseres Teams in dieser Saison. In der ersten Halbzeit passte man sich dem schwachen Niveau des Gegners an und konnte spielerisch kaum einmal Akzente setzen. Letztlich hatte man bei ein oder zwei Situationen sogar das Glück, dass die TSG Augsburg im Torabschluss unbeholfen agierte und es so mit einem torlosen Remis in die Pause ging.

Nach der Halbzeitansprache von Trainer Lapai kam die DJK deutlich konzentrierter aus der Kabine. Kurios dann der Führungstreffer für Hochzoll. Aber auch symptomatisch für dieses Spiel. Im Anschluss an einen Eckball suchte Tahran den Torabschluss. Irgendwie flog der Ball durch den Strafraum der Gäste und klatschte auf die Latte. M. Tolj reagierte am schnellsten, nahm den Abpraller auf und traf aus rund vier Metern zur 1:0-Führung (49.Min.). Unmittelbar nach dem Anstoß durch die TSG schnappte sich L. Zincke das Leder und war auf dem Weg zum Gästetor nicht mehr zu halten. Trocken schob er den Ball ins lange Eck zum 2:0. Ein Doppelschlag, der eigentlich schon wie die Entscheidung in diesem Spiel anmutete. Die Gäste hatten außer Reklamieren kaum mehr etwas zu bieten. Auch von außen wurde nun verbal eingegriffen, was den Schiedsrichter dazu bewegte, Ordner einzufordern. Es blieb aber alles in geordnetem Rahmen. Als jedoch TSG-Spieler Drimus in der 60. Minute mit einer Entscheidung des Referees so gar nicht einverstanden war, durfte er vorzeitig zum Duschen. Erstaunlicherweise war dann wieder ein Bruch im Spiel der Hochzoller zu erkennen. Die TSG Augsburg übernahm in Unterzahl zunehmend das Kommando, auch wenn sie nicht wirklich gefährlich wurden. Erst nach einer unbedachten Aktion im eigenen Strafraum der DJK und dem folgenden Foulelfmeter wurde es noch einmal spannend. Die Gäste verwandelten den Strafstoß (85. Min.) und verkürzten auf 1:2. Doch der Ausgleich sollte ihnen trotz sieben Minuten Nachspielzeit nicht mehr gelingen.

DJK-Coach Lapai schüttelte nach der Begegnung nur verständnislos den Kopf.. Nach dem Seitenwechsel gut aus der Kabine gekommen, schaffte es sein Team nicht, selbst in Überzahl den schwachen Gegner zu dominieren. So zitterte man sich zum 2:1-Sieg. Drei Punkte ist der aber dann auch wert.