*Ironie* Herren 2 nach dem letzten Spieltag immer noch Meister

Am letzten Spieltag nahmen es die frisch gebackenen Meister mit dem Zweitplatzierten aus Bobingen und den abgeschlagenen Gästen aus Gersthofen auf. Die Bobinger benötigten neben einem Pflichtsieg gegen Gersthofen einen Punkt aus dem Spiel gegen uns Hochzoller. Um das zu verhindern, ist die nahezu vollständige drittplatzierte Mannschaft aus Schwabmünchen angereist, um uns lautstark anzufeuern. Nach hart umkämpften Sätzen stand es 2:1 für den meisterlich aufspielenden Tabellenführer, also uns. Der vierte Satz musste die Entscheidung bringen, ob Bobingen den Relegationsplatz sichern kann. Mit dem tosenden Anfeuerungsgebrüll der Schwabmünchener im Rücken drehten die Augsburger auf, der Bobinger Trainer drehte durch und ein paar Minuten und eine gelbe Karte später machten wir den Sack zu (25:17, 18:25, 25:21, 25:22) und zerstörten die Bobinger Aufstiegsträume.

Nach einem ungefährdeten 3:0 (25:19, 25:15, 25:11) gegen Gersthofen verlassen wir die Liga nach einer perfekten Saison ohne Punktverlust.

An der Stelle sind ein paar Danksagungen angebracht.
Danke an die Spieler, die wenig zum Einsatz kamen und dennoch mit vollem Einsatz das Team unterstützt haben.
Danke an unseren Trainer, der uns immer wieder belehren wollte, obwohl wir alles besser wissen.
Danke an die gegnerischen Teams, die gegen das Bayern München der Liga alles gegeben haben und nicht von vornherein mit dem B-Team aufs Feld sind.
Danke an Tobias, der die Organisation des Teams übernahm und Bernatio somit ermöglichte, sich voll auf seine vielgerühmten Zuckerpässe zu konzentrieren.


Starinterview
Bernatio interviewt sich selbst.

Darf ich Sie duzen?

Klar, sind ja unter uns.

Ich möchte dir zu der erneut grandiosen Leistung gratulieren. Du hast dir ja bereits vor dem Spitzenspiel gegen Bobingen eine schwere Verletzung am Unterarm zugezogen und dennoch war dir nichts anzumerken.

Ja, das stimmt. Aber für dieses Team gehe ich gerne durch die Hölle.

Ein satz zum Anteil deiner Mannschaft am grandiosen Erfolg.

Beim Volleyball ist das Team immer nur so stark wie das schwächste Glied. Ohne meine Mannschaft wäre ich nichts... (Bernatio lacht) nee, im Ernst, ich bin schon ziemlich geil!

Was glaubst du, warum du so glorifiziert wirst.

Ich denke, dass jedes Team und Verein eine Persönlichkeit benötigt, zu der man aufschauem kann und mit der man sich gerne identifizieren möchte. Bei uns bin das eben ich.

Wenn man die Abenteuer des Bernatio verfolgt, kann man einige Parallelen von Bernatio zu Chuck Norris entdecken. Was würdest du sagen, unterscheidet dich von Chuck Norris?

Von mir spricht man immer noch.

Vielen Dank für das Interview. Wir freuen uns alle auf die Geschichten des Bernatios in der kommenden Saison.